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Filmabend - Bürgerinitiative "Sei ein Mensch": "Als wäre es leicht" (Fassung für Gehörlose)

Der 27. Januar ist seit 1996 "Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus".

In Kooperation mit der Bürgerinitiative "Sei ein Mensch" zeigt das Corso Kino den Film "Als wäre es leicht" von Milan Skrobanek.

Da der Film Inklusion und Barrierefreiheit nicht nur thematisieren, sondern auf allen Ebenen der Produktion und Auswertung konsequent umsetzen möchte, wird der Film mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen in den Kinos gezeigt. Blinde Menschen können den Film per Audiodeskription über die Greta App barrierfrei erleben. Auf diese Weise soll allen Besucher*innen ein bestmögliches Kinoerlebnis ermöglicht und ein Zeichen für Diversität und kulturelle Teilhabe gesetzt werden.

www.instagram.com/sei.ein.mensch.initiative/.

Mittwoch, 13. Mai
Abendveranstaltung ab 19:30 Uhr
Filmbeginn ca. 20 Uhr

Wie gewohnt zu besonderen Anlässen im Kino, dürfen sich die Besucher*innen über ein Glas Sekt freuen. 🥂

Als wäre es leicht (Fassung für Gehörlose)

Filmabend 🥂 - Bürgerinitiative "Sei ein Mensch"
Mi, 13. Mai • Abendveranstaltung ab 19:30 Uhr - Filmbeginn ca. 20 Uhr

  • Genre: Drama, Liebesfilm
  • Regie: Milan Skrobanek
  • Drehbuch: Milan Skrobanek, Eibe Maleen Krebs
  • Darsteller: David Knors, Cindy Klink, Athena Lange, Wolf Danny Homann, Joachim Raaf, Marion Kracht
  • Produktion: Deutschland 2026
  • Filmlänge: 94 Minuten
  • FSK: frei ab 12 Jahren
  • Deskriptoren: Sprache
  • Website: port-prince.de/projekt/als-waere-es-leicht/

  • Verleih: Port Au Prince Pictures GmbH

Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.

Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos (Cindy Klink) bzw. blind (David Knors) sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden.
Der Debüt-Spielfilm des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam von der Schönheit und Verletzlichkeit einer Beziehung, die größer ist als die Umstände. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdendolmetscher*innen die Kommunikation.
ALS WÄRE ES LEICHT wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfest Hamburg 2025.
Da der Film Inklusion und Barrierefreiheit nicht nur thematisieren, sondern auf allen Ebenen der Produktion und Auswertung konsequent umsetzen möchte, wird der Film mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen in den Kinos gezeigt. Blinde Menschen können den Film per Audiodeskription über die Greta App barrierfrei erleben. Auf diese Weise soll allen Besucher*innen ein bestmögliches Kinoerlebnis ermöglicht und ein Zeichen für Diversität und kulturelle Teilhabe gesetzt werden.